Wertheim

Am Mainviereck ist Wertheim am ehesten mit Lohr und Miltenberg zu vergleichen. Alle drei wurden im 2. Weltkrieg kaum zerstört, haben also eine weitgehend erhaltene historische Innenstadt. Durch Industrie und Gewerbe ist genug Geld da, um diesen Schatz auch zu pflegen. Museen wie hier das Grafschafts- oder das Glasmuseum bieten Besuchern die Möglichkeit, auch bei schlechtem Wetter etwas zu erleben. All das zieht Touristen an, die mit ihrem Geld den Einzelhandel am Leben halten und eine Gastronomie, wo man vielfältig, gut und preiswert auch zu Mittag essen kann.

Wertheim: Altstadt

 

Burg Wertheim

Wie bei den meisten Burgen begann der Bau im 12. Jahrhundert. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg dann zerstört und nicht wieder aufgebaut. Sie ist eine der größten Burgen Süddeutschlands. Auf jeden Fall lohnt sich der Eintritt.

Wertheim: Die Stiftskirche

Der Bau der (heute evangelischen) Kirche begann 1384. Besonders beeindruckend sind die Grabdenkmäler der Wertheimer Grafen im Chorraum.

Wertheim: Die Kilianskapelle

Die neben der Stiftskirche gelegene Kilianskapelle hatte eine wechselvolle Geschichte: Als Kapelle für die Stiftsherren gebaut, dann u. a. als Lateinschule genutzt ist sie heute ein Museum. Neben der schönen Ausstattung bleibt der Grabstein des Hofnarren in Erinnerung.

 

Wertheim: Das Grafschaftsmuseum