Der Spessart – über 2000 hochwertige Bilder und mehr

Der Schwerpunkt dieser Seite sind über 2000 hochwertige Bilder, die den Spessart und seinen Randgebiete zeigen. Keine andere Seite im Internet bietet vergleichbares.

Neu bzw. aktualisiert:

15.02.2020 Neustadt am Main

19.01.2020 Schloss Ramholz

6. 1. 2020 Wald im Spessart

22. 12. 2019 Große Tiere im Spessart


Der Spessart ist ein deutsches Mittelgebirge zwischen Odenwald und Rhön. Im Inneren gibt es das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands mit den berühmten Spessarteichen. Dort ist des Spessart immer noch sehr dünn besiedelt. Am Rand des Spessarts trafen im Mittelalter viele Herrschaftsbereiche aufeinander. Zur Sicherung der eigenen Grenzen wurden jeweils Burgen und Städte gegründet. Viele Burgruinen und malerische Klein- und Kleinststädte zeugen besonders im Mainviereck noch von dieser Zeit.

Landwirtschaft im Spessart war wohl nie sonderlich ertragreich. Mit großer Mühe wurden früher die Wiesentäler überall mit Bewässerungsanlagen ausgestattet, um mehrere Heuernten im Jahr zu erzielen. Viele dieser Wiesentäler stehen heute unter Naturschutz. Insgesamt gibt es im Spessart ca. 90 Naturschutzgebiete.

Spessart-Räuber, Wilderer und Schneewittchen

Fragt man einen der vielen älteren Besucher des Spessart, woran er bei dem Namen Spessart als erstes denkt, denn ist die Antwort klar: An die Spessarträuber und an Schloss Mespelbrunn. Der Film „Das Wirtshaus im Spessart“ von Kurt Hoffmann aus dem Jahr 1958 hat hier ganze Arbeit geleistet. Das Schlösschen ist ein Touristenmagnet und auch die Spessarträuber werden entsprechend vermarktet. Eine ganze Region nennt sich offiziell Räuberland. Eigentlich sollte sie Spessarträuberland heißen, aber ein Schnapsfabrikant hatte sich den Namen Spessarträuber schon vorher gesichert und dann verhindert, dass es ein Spessarträuberland gibt. Trotzdem: ganze Dörfer berufen sich darauf, dass ihre Vorfahren dieses ehrenwerte Gewerbe ausgeübt haben. Wer mag, kann in mehreren Orten einen Ausflug mit Überfall durch Spessarträuber buchen.

Wilderer Hasenstab Spessart
Denkmal für den Spessart-Wilderer Hasenstab in Rothenbuch

Fast auf gleicher Stufe mit den Räubern stehen die Wilderer. Bekanntestes Beispiel ist der Erzwilderer Johann Adam Hasenstab, der am 3. Juni 1773 von einem Jäger erschossen wurde und der heute noch im Spessart verehrt wird ähnlich wie Jürgen Klopp in Liverpool. Erst 2018 wurde ihm in seinem Geburtsort Rothenbuch ein neues Denkmal gesetzt. Und dann noch Schneewittchen in Lohr am Main: Früher warb der Ort mit dem Slogan „Lohr, das Spessarttor“. Dann aber haben einige weinselige Fabulatoren diese Geschichte in die Welt gesetzt: Schneewittchen habe im Lohrer Schloss als Prinzessin gelebt und auf der Flucht vor der bösen Stiefmutter bei kleinwüchsigen Bergleuten in Bieber im Spessart Zuflucht gefunden. Daher jetzt der Zusatz „Schneewittchenstadt.“

Hochauflösende Bilder aus dem Spessart

Ursprünglich war die Seite nur für die Betrachtung auf größeren Bildschirmen konzipiert. Mittlerweile gibt es 2 Entwicklungen: Die benutzten Monitore werden immer größer und mehr als die Hälfte aller Besucher verwenden Handy oder Tablet. Also wird die Seite so umgebaut, dass auch mit dem Handy sinnvoll navigiert werden kann. Auch Techniken wie wischen oder vergrößern durch auseinanderziehen mit 2 Fingern sind möglich. Zum zweiten werden die von Anfang an schon großen Bilder im Lauf der Zeit durch noch etwas größere ersetzt. Dadurch steigt natürlich auch das übertragene Datenvolumen. Bei einer guten Internetanbindung merkt man das praktisch nicht, bei einer schlechten leider deutlich.

Eigentlich ist die Optimierung für große Monitore einerseits und für das Handy andererseits unmöglich. Die detailreichen Landschaftsbilder vom Spessart wirken erst ab einer bestimmten Monitorgröße. Man kann die Arbeitsteilung zwischen beiden vielleicht folgendermaßen beschreiben: mit dem Handy holt man sich den Appetit, gegessen wird aber am großen Monitor.

Ich wurde schon öfter gefragt, ob ich nicht Angst habe, dass die Bilder geklaut werden. Meine Antwort: Wer die Bilder veröffentlichen oder sonstwie kommerziell nutzen will, braucht meine Erlaubnis. Ansonsten kann es teuer werden. Wer die Bilder privat herunterlädt, darf das. Beides steht so im Gesetz und auch nochmal in meinem Impressum.

Den Namen Spessartbilder habe ich bewusst gewählt: alle Fotos sind so bearbeitet, dass sie für mich schöne und / oder interessante Bilder ergeben. Die Bearbeitung soll aber nichts verfälschen. Wenn diese Gefahr gegeben ist, weise ich darauf hin (z. B. Sindersbachtalsperre).

 

Der Betreiber Ulrich Prantl freut sich über Fragen, Anregungen, Hinweise oder Lob/Kritik.